Berufe in der Bank: Privatkundenberaterin

Egal ob zu einer Kontoeröffnung, wegen Fragen zu einem Produkt oder einfach zum Jahresgespräch – die meisten waren sicher schon einmal in einem Beratungsgespräch bei einer Bank. Doch was macht ein Privatkundenberater noch und wie wird man überhaupt Privatkundenberater? Adrian Ritter hat diese Fragen Katja Föhrenbach gestellt, die seit einem Jahr als Privatkundenberaterin arbeitet.

Wie lange sind Sie schon bei der Volksbank Freiburg und wie war Ihr Werdegang?

Katja Föhrenbach: Ich arbeite seit September 2012 bei der Volksbank Freiburg. Damals habe ich mit der Ausbildung zur Bankkauffrau mit Zusatzqualifikation Finanzmanagement begonnen. Diese dauerte zwei Jahre und im Sommer 2014 konnte ich dann mein Ausbildungszeugnis in der Hand halten. Danach habe ich bis Ende 2016 als Serviceberaterin am Schalter gearbeitet. 2017 habe ich dann die Weiterbildung zum Privatkundenberater begonnen und bereits die ersten Kunden beraten.

Nebenbei habe ich zwei Jahre lang samstags noch die Schulbank gedrückt und mein Studium zum Bankfachwirt gemacht.

Wie viele Kunden betreuen Sie circa täglich?

Katja Föhrenbach: Das ist ganz unterschiedlich – meistens sind es ca. drei bis fünf Kundentermine pro Tag. Außerdem führe ich etliche Telefonate und beantworte E-Mails von Kunden.

Was sind Ihre täglichen Aufgaben und welche davon machen Ihnen besonders Spaß?

Katja Föhrenbach: Morgens startet mein Tag mit einem Blick in den Kalender. Danach weiß ich, wie mein Tagesablauf aussieht und bereite die Termine dementsprechend individuell vor.
Bis der erste Kunde zum Gespräch kommt, arbeite ich noch diverse Aufgaben ab.

Adrian Ritter im Gespräch mit Katja Föhrenbach

Kommt dann der erste Kunde um circa 9 Uhr geht es mit den Beratungen los: Ich berate unsere Kunden umfassend zu allen Themen wie Altersvorsorge, Vermögen anlegen oder ansparen, Absicherung, Kredite und vieles mehr. Zwischen den Terminen werden wieder Telefonate geführt, E-Mails beantwortet und sich auf die nachkommenden Gespräche vorbereitet. Mein Arbeitstag endet dann meistens nach dem letzten Termin zwischen 18 und 19 Uhr.

“Oftmals fungiere ich als “Problemlöser“ und zeige unseren Kunden individuelle Lösungen auf, die sie vielleicht noch gar nicht kannten und welche wir dann gemeinsam umsetzen.”

Besonders Spaß macht es mir, Gespräche aufgrund von positiver Weiterempfehlung zu führen, denn dann weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Oftmals fungiere ich als “Problemlöser“ und zeige unseren Kunden individuelle Lösungen auf, die sie vielleicht noch gar nicht kannten und welche wir dann gemeinsam umsetzen. Dafür bekomme ich dann häufig sehr positive Rückmeldung, was mir sehr viel zurückgibt.

Ein weiterer Punkt ist, dass die Arbeit niemals ausgeht und man immer jede Menge zu tun hat.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Katja Föhrenbach: Mein Plan ist es, als PK- Beraterin in Neustadt weiterhin Fuß zu fassen und weiter Vertrauen zu den Kunden aufzubauen. Außerdem habe ich nochmal ein nebenberufliches Studium zur Bankbetriebswirtin begonnen.

Welche Eigenschaften muss man als Privatkundenberaterin mitbringen?

Katja Föhrenbach: Einfühlungsvermögen ist besonders wichtig, um herauszufinden, was der Kunde wirklich braucht und um ihn in seiner Zukunftsplanung weiterzubringen.
Außerdem ist es wesentlich, immer offen und fair mit den Kunden umzugehen und auf Augenhöhe beraten zu können.
Zudem ist es natürlich auch notwendig, sich täglich weiterzubilden und sich immer die aktuellen Informationen aus Zeitungen und anderen Quellen zu holen.

Adrian Ritter

macht seit 2017 bei der Volksbank Freiburg die Ausbildung zum Bankkaufmann und kommt aus Hinterzarten. Seine Hobbies sind Fotografieren und er interessiert sich für Autos, besonders Oldtimer. Sein Traumfahrzeug wäre ein alter VW-Bus aus den 50er Jahren. Außerdem hört er in jeder freien Minute Musik.

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