Berufsschule – Was ist anders als an der „normalen“ Schule?

Es ist Montagmorgen 8 Uhr und mein erster Tag in der Berufsschule. Ich betrete aufgeregt und gespannt was mich erwartet, mit 15 anderen Schülern das Klassenzimmer. Wir suchen uns einen Platz aus und der Lehrer fängt an sich und die Schule vorzustellen. Diese besondere Situation kennt sicher jeder, der schon einmal die Schule gewechselt hat.

Doch wo ist nun der Unterschied zu einer Hauptschule, einer Realschule oder einem Gymnasium? Der größte Unterschied liegt darin, dass man Blockunterricht hat. Dies bedeutet, dass man nur circa alle ein bis zwei Monate für etwa vier Wochen die Berufsschule besucht.

In meiner Berufsschulklasse gibt es Auszubildende aus unterschiedlichsten Banken, auch ist der Altersunterschied sehr groß, von 17 bis 23 Jahren ist jedes Alter vorhanden. Der Zusammenhalt in der Klasse ist aber trotz der unterschiedlichen Arbeitgeber und der Altersunterschiede genau wie auf anderen Schulen sehr gut.

Nun zu einem Thema das mich beim Start meiner Ausbildung sehr interessiert hat: „Der Stundenplan“. Dieser besteht zum größten Teil aus Wirtschaftsfächern wie Spezielle Wirtschaftslehre, Allgemeine Wirtschaftslehre und Rechnungswesen. Diese drei Fächer nehmen den größten Teil des Stundenplans in Anspruch und dabei wird viel mit Gesetzen und Finanzthemen gearbeitet.

Für mich war das am Anfang alles noch ein wenig kompliziert und verwirrend, doch mit der Zeit gewöhnt man sich an die neuen Themen. Fächer wie Deutsch, Englisch, Religion, Datenverarbeitung und Gemeinschaftskunde haben wir natürlich auch, allerdings jeweils nur zwei bis drei Stunden die Woche. Diese Fächer bleiben zum größten Teil gleich und verändern sich in den Themen, die man aus der früheren Schulzeit kennt nur minimal.

Was mir an der Berufsschule besonders gefällt sind die Schulzeiten, bei denen wir an vier Tagen die Woche um 13 Uhr aus haben und danach entweder auf die nächste Klassenarbeit lernen oder als Freizeit nutzen können. Darüber freue ich mich besonders, da ich dann nachmittags mehr Zeit mit meinen Hobbies und Freunden verbringen kann.

Adrian Ritter

macht seit 2017 bei der Volksbank Freiburg die Ausbildung zum Bankkaufmann und kommt aus Hinterzarten. Seine Hobbies sind Fotografieren und er interessiert sich für Autos, besonders Oldtimer. Sein Traumfahrzeug wäre ein alter VW-Bus aus den 50er Jahren. Außerdem hört er in jeder freien Minute Musik.

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