Rettungshundestaffel des DRK Freiburg trainiert auf dem Abbruchgelände der alten Zentrale

Das Abbruchgelände der alten Volksbank-Zentrale an der Ecke Bismarckallee/Eisenbahnstraße wurde Kulisse für eine Übung der Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuz Freiburg. 13 Hundeführerinnen und Hundeführer probten mit ihren Vierbeinern den Ernstfall.

„Das Gelände bietet realistische Bedingungen zum Trainieren“, so Karsten Hanke, Ausbildungsleiter der Rettungshundestaffel. „In Einsätzen können wir uns auch nicht aussuchen, ob in einem Gebäude oder in Trümmern Glasscherben oder spitze Gegenstände herumliegen.“ Solche Übungen sind extrem wichtig für die Rettungshundestaffel, denn die Hunde sollen sich bei der Suche nach Menschen nicht von Bodenbeschaffenheit, Geräuschen, Lärm oder fremden Gerüchen ablenken lassen.

„Die häufigsten Einsätze sind das Aufspüren von vermissten oder verunglückten Personen im Gelände. Durch den außergewöhnlichen Geruchssinn sind die Hunde effektiver als jedes technische Gerät“, erläutert Hanke weiter. „Solche Gelegenheiten, in Trümmern an realistischen Objekten wie in den Resten der alten Volksbank-Zentrale zu trainieren, sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung.“

Die Ausbildung der Hunde zu Flächensuch- und Trümmersuchhunden dauert  rund drei Jahre und sollte idealerweise bereits im Welpenalter beginnen. Insgesamt stecken die 26 ehrenamtlichen Teams der Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes Freiburg rund 1000 Stunden pro Jahr in Training, Einsätze und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Fotos: Klaus Polkowski

Fotos: Regula Wolf

Video (Badische Zeitung – 22.01.2018 – zum gesamten Artikel)

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